
Ein typisches Reihenhaus im Rems-Murr-Kreis: Ein Bestandsgebäude aus dem Jahr 2001, mit rund 125 m² Wohnfläche, verteilt auf Keller-, Erd- und Obergeschoss. Für Familie Klink war klar: Die bestehende Gasheizung sollte durch eine zukunftsfähige und energieeffiziente Lösung ersetzt werden. Da die Firma SCHETTER die Anlage bereits seit Jahren betreute und wartete, war das Vertrauen von Anfang an groß. Im Zuge der aktuellen staatlichen Fördermöglichkeiten entschied sich die Familie schließlich für die Umstellung auf eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe und damit für eine zukunftsfähige und nachhaltige Heizlösung. Alles begann mit einer detaillierten Beratung und exakten Planung. Vor der Umsetzung wurde eine umfassende Heizlastberechnung durchgeführt. Dabei wurden mittels Laseraufmaß sämtliche Räume einzeln erfasst. Länge, Breite und Höhe der Räume sowie alle Fensterflächen flossen in die Berechnung ein. Diese präzise Datengrundlage stellt sicher, dass die neue Anlage optimal dimensioniert ist und effizient arbeitet.
Eine besondere Herausforderung bei Familie Klink war der begrenzte Platz sowohl im Außenbereich als auch im Heizungskeller. Die Wahl fiel daher auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe der Firma Buderus. Im Gegensatz zu sogenannten Tischverdampfern, bei denen der Ventilator horizontal nach oben ausgerichtet ist, sind bei Buderus-Wärmepumpen die Ventilatoren nach vorne ausgerichtet. Das macht die Geräte besonders platzsparend und flexibel in der Aufstellung. Auch im Keller wurde eine clevere Lösung umgesetzt. Bei der Towerlösung sind der Pufferspeicher und die Inneneinheit der Wärmepumpe übereinander angeordnet. Dadurch bilden beide Komponenten eine kompakte Einheit und sparen so wertvolle Stellfläche, was ideal für enge Heizräume ist.
Im Erdgeschoss sowie im Bad des Obergeschosses war bereits eine Fußbodenheizung vorhanden. Zusätzlich sind im Haus Flächenheizkörper installiert. Sowohl Fußbodenheizung als auch Flächenheizkörper werden weiterhin genutzt. Das ist ein wichtiger Punkt, denn moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten heutzutage auch ohne durchgängige Fußbodenheizung effizient und zuverlässig. Selbst reine Heizkörperlösungen lassen sich technisch sinnvoll und wirtschaftlich betreiben. Auf dem Dach des Reihenhauses befindet sich eine Photovoltaikanlage, die mit der Wärmepumpe gekoppelt ist. Der selbst erzeugte Strom wird direkt für den Betrieb genutzt – ein weiterer Schritt in Richtung Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und steigenden Energiepreisen.
Das Ergebnis überzeugt: „Die Wärmepumpe hält konstant die eingestellte Raumtemperatur von 20 °C“, freut sich Frau Klink. Neben der gleichmäßigen Wärmeverteilung profitiert die Familie nun von einer zukunftssicheren, wartungsarmen und nachhaltigen Heizlösung.
Das Projekt bei Familie Klink zeigt einmal mehr: Auch im Bestandsbau mit begrenztem Platzangebot lässt sich eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe effizient integrieren. Entscheidend sind eine sorgfältige Planung, eine exakte Heizlastberechnung und die Auswahl der passenden Systemlösung. Mit Fachkompetenz, Erfahrung und durchdachten Detailkonzepten begleitet die Firma SCHETTER ihre Kunden Schritt für Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wärmeversorgung, individuell abgestimmt auf die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort.

