Vor der hydraulischen Einregulierung
Nach der hydraulischen Einregulierung

Die hydraulische Einregulierung von Heizungsanlagen spart bis zu 30 Prozent Verbrauchskosten.

Am Beispiel eines Mehrfamilienhauses mit Einrohrheizsystem, wie das in den 70ern und 80ern des vergangenen Jahrhunderts üblich war, wollen wir verdeutlichen, was man darunter versteht.
Je näher eine Wohneinheit an Heizkessel und Zirkulationspumpe liegt, umso mehr durchlaufendes warmes Heizwasser bekommt sie zugeteilt. Die Abwärme nicht isolierter Heizungsrohre im Fußboden genügt dieser Wohneinheit dann zur Raumheizung. Oben liegende Wohneinheiten bekommen durch ihre Entfernung zu Heizkessel und Zirkulationspumpe weniger und kälteres Heizwasser zugeteilt. Dort müssen die Heizkörper mehr aufgedreht werden, damit es richtig warm wird. Die Balance im System stimmt nicht. Durchfluss, Fließgeschwindigkeit und Wassermengen müssen in allen Wohneinheiten gleichmäßig verteilt werden.

Und so wird es gemacht:

  • Jede Wohneinheit bekommt im Heizkreisverteiler ein „intelligentes“ Ventil, das den Durchfluss steuert.

Eine stromsparende Hocheffizienz-Zirkulationspumpe wird in der Heizzentrale eingebaut.

  • Die Heizungsvorlauftemperatur wird heruntergefahren, der Heizkessel muss so „weniger arbeiten“.

Die Investitionskosten amortisieren sich durch die Energieeinsparungen im Schnitt in etwa 4 Jahren.