Der vom BHKW erzeugte Strom fließt ins Netz der Stadt Fellbach
Aufgeräumt: Die neue Heizzentrale

Energetische Modernisierung im Mehrfamilienhaus
Nach der Modernisierung sieht das Ensemble von Mehrfamilienhäusern aus den 1970ern wieder aus wie ein Neubau. Anforderung an die neue Heiztechnik: der vom Gesetzgeber geforderte 10 %ige Anteil an regenerativen Energien muss erfüllt werden ohne das dabei das Budget für die Komplettsanierung aus den Augen verloren wird. Schließlich standen Dach, Fassade, Balkone und Fenster ebenso im „Pflichtenheft“ für die energetische Gesamtmodernisierung der Wohnungen.

Wir realisierten folgende Lösung:
Die Komplettmodernisierung des Heiz- und Warmwassersystems mithilfe eines Blockheizkraftwerkes, das um einen Spitzenlastkessel (für frostige Wintertage) ergänzt wird. Außerdem sorgt ein hydraulischer Abgleich dafür, dass die Heizenergie optimal auf die einzelnen Wohnungen im Gebäude verteilt wird. Um die Investitionskosten für die neue Anlage „schlank“ zu halten, investiert die Wohneigentümergemeinschaft lediglich in den neuen Spitzenlastkessel und den hydraulischen Abgleich. Die Investition in das BHKW tätigen die Stadtwerke Fellbach. Im Gegenzug fließt der Anteil an Strom, den das BHKW erzeugt, ins Stromnetz der Stadt Fellbach. Die WEG hingegen nutzt lediglich die Heizenergie und das Warmwasser des Blockheizkraftwerkes.

Eine echte Win-win-Situation:

  •  für die Wohnungseigentümer und Mieter, die ihre Investitionskosten im Rahmen halten und mit neuester Heiztechnik künftig kräftig Energiekosten einsparen;
  •  für die Umwelt, denn Strom wird dort verbraucht, wo er erzeugt wird und muss nicht erst durch das ganze Land transportiert werden.